Der erste Teaser für den zweiten "Star Trek"-Film von J.J. Abrams ist da. Den ersten offiziellen Trailer wird es am 17. Dezember geben und in den USA soll es ein neun-minütiges Special vor dem "Hobbit" im Imax geben. Und nun wissen wir endlich, wer der Bösewicht ist: Bane aus Batman, nur mit verständlicher Stimme.
Nein, ist natürlich Quatsch. Wer der Feind ist, dem Kirk und Co gegenüberstehen werden, ist immer noch ein Geheimnis. Beliebteste Fan-Theorien sind zum einem der Khan und zum anderen Gary Mitchell. Ersterer war der Feind in "Star Trek II: Der Zorn des Khan" (der Titel hätte ein Hinweis geben können). Der zweite ist nur eingefleischten Trekkies bekannt: Ein Freund von Kirk, der nach einem kleinen hirnbiegenden Besuch auf einem Planeten am Rande der Galax (Delta Vega heißt er, heißen Planeten bei "Star Trek" eigentlich auch mal anders?) gottgleiche Kräfte erhält und Kirk das Leben schwer zu machen beginnt.
Am meisten erinnert mich die ganze Geschichte aber erst mal an den Trailer von "The Dark Knight Rises". Fahrt über ein Stadt mit Wolkenkratzer? Check. Monolog des Bösewichts? Check. Düstere Prophezeiung, dass die Zeit der Rache bevorsteht? Check. Vorwurfsvoller Unterton, dass man sich zu lange auf der faulen Haut ausgeruht hätte. Check, check, check und check. Aber wenigstens ist es Benedict Cumberbatch (Sherlock in "Sherlock"), der den Monolog hält, noch dazu ohne Maske. Also versteht man ihn. Dazu gibt es gute alte Brammmmm-Musik à la Inception.
Ich will nicht meckern. "Star Trek Into Darkness" wird wahrscheinlich wieder ein bildgewaltiger, unterhaltsamer Science-Fiction-Streifen wie schon Abrams' erster. Hoffentlich mit etwas weniger Linsen-Blitzer und etwas festerer Schauspielführung. Bei letzterem hat er ja definitv Fortschritte gemacht, wie wir in "Super 8" sehen konnten. Dennoch: Ist es nicht etwas seltsam, dass wir es in Blockbustern unter der Apokalypse gar nicht mehr machen? Im letzten Film wurde ganz Vulcan gesprengt - und das war nicht mal der Höhepunkt des Films. Wovor haben wir denn so schreckliche Angst, dass wir uns nicht mehr trauen, einen Science-Fiction-Film zu machen, in dem die Figuren den Weltraum erforschen?
Trotzdem: Wow.
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