Mittwoch, 11. Dezember 2013

Godzilla, Kaiju, Ligeti

Mein Blog schläft eigentlich gerade wegen diversen zeitraubenden Troubles, aber eine gewaltige Echse reißt es dann doch aus dem Schlaf: Godzilla ist wieder da. Eine amerikanische Version. Und es sieht so aus, als wollten Legendary Pictures und Rgeisseur Gareth Ewards ("Monsters") uns vergessen lassen, dass es zuvor jemals diese eine amerikanische Version gegeben hat.

Montag, 21. Oktober 2013

Rettet die Parodie vor Seltzerberg

Ich möchte gerne wieder eine gute Parodie sehen. Gibt es das noch? Tatsächlich gibt es geniale, liebvolle Parodien – doch sie alle sind Web-Originale von Privatleuten (Amateure kann man eigentlich nicht mehr sagen, so professionell sind sie). Im Kino aber? Das Duo Friedberg und Seltzer haben den Trailer ihrer neuesten kreativen Ausscheidung veröffentlicht: Ein Referenzfilm zu „The Hunger Games – Die Tribute von Panem“, der im deutschen Kino den Titel „Die Pute von Panem“ tragen wird, was mir zumindest ein leichtes Lächeln abringt, besonders da er im Original fantasielos „The Starving Games“ heißt. Ob Selzerberg diesmal versehentlich tatsächlich mal eine Parodie fabriziert haben, wage ich zu bezweifeln.

Sonntag, 22. September 2013

Tut das Deutsche lieben!

Wenn ein Cello bedeutungsschwanger schrummelt und in leicht hellgrauer, serifenloser Schrift der Vorspann auf tintenschwarzer Leinwand erscheint, wenn dieser all die deutschen Institutionen auflistet, die Geld in den folgenden Film gesteckt haben und wenn es dazu noch ihrer viele sind, weiß der Zuschauer: Es droht Unheil. Deutsches Filmunheil. Bei „Zum Geburtstag“ kam neben dem normalen deutschen Filmunheil noch hinzu, dass der Film nich tmal Deutsch spricht. Allerdings: Das spricht kaum ein Film.

Sonntag, 15. September 2013

Wadjda oder die Leichtigkeit der religiösen Diktatur

Ein Kind wünscht sich ein Fahrrad, spart darauf Geld und nimmt an einem Wettbewerb Teil, um sich mit dem Preisgeld den Wunsch zu erfüllen. Nur: Das Kind ist ein Mädchen in Saudi-Arabien, und da darf sie kaum vor die Tür, geschweige denn, dass sie Fahrrad fahren dürfte. Ein Gesetz dagegen gibt es nicht, aber Mädchen und Frauen fahren einfach nicht Rad. Das geht nicht, das gibt’s nicht. Weil: Das ist so. In der Welt, in dem "Das Mädchen Wadjda" lebt: Saudi Arabien.

Freitag, 30. August 2013

Wer darf Batman spielen?

Charlton Heston als Moses! Wie kann man die Rolle eines der großen biblischen Propheten mit einem unerfahrenen Schauspieler besetzen, der zuvor lediglich als Zirkusdirektor in „Die größte Schau der Welt“ aufgefallen war. Der Regisseur nahm ihn offenbar auch wegen seiner physischen Ähnlichkeit zur Moses-Statue von Michelangelo – aber Michelangelos Moses-Interpretation ist doch wohl kaum allgemein anerkannter Kanon! Und damit zu einer noch viel wichtigeren quasi-biblischen Figur und einer ebenfalls kontroversen Casting-Entscheidung: Ben Affleck als Batman.

Montag, 19. August 2013

Elysium, Pandämonium, Brimborium

Oh Elysium, ich wollte Dich doch lieben. Gesehnt hatte ich mich nach guter Science Fiction und eingebildet hatte ich mir, Du würdest das sein. Doch am Ende von Neil Blomkamps neuem Film, in dem immerhin Matt Damon und Jodie Foster mitspielen, muss ich sagen: Lass uns Freunde ... nein, lass uns Bekannte bleiben.

Samstag, 10. August 2013

La Grande Bellezza feiert bessere Partys als The Great Gatsby

„La Grande Bellezza“ bietet jedem Kritiker eine offene Flanke an. Ein Film über einen Schreiberling, der in der mondänen Gesellschaft von Party zu Party tingelt. Ein Film über Rom. Also, schreien wir zusammen: Fellini! Plagiat! Rah! Der Verriss schreibt sich quasi von selbst – und schriebe ich ich, hätte ich dabei noch die Gelegenheit, darauf hinzuweisen, ganz viele kulturell hochwertige Streifen gesehen zu haben. Nur: So ein Verriss wäre ungerechtfertig, denn Paolo Sorrentinos neuer Film ist völlig eigenständig, sowohl bei der Geschichte als auch bei der Ästhetik:

Sonntag, 28. Juli 2013

Only God Forgives - Critcis won't

Blut, Blut, Blut – das forderte die eine oder andere Kritik an „Only God Forgives“. Mehr Blut auf dem Schirm (aber bitte sinnvoll und moralisch vertretbar vergossen) und das des Filmemachers Nicolas Winding Refn (dafür, dass er das Blut so sinnlos vergießen lässt – und dann auch noch so wenig). Andere preisen ihn als Meisterwerk. So weit würde ich nicht gehen, aber man muss nicht Gott sein, um die Fehler des Films zu vergeben (und auch nicht so blutdürstig wie er, nur ein kleines bisschen). Als erstes ein Blick auf den Trailer, und zwar auf den richtigen. Nicht den, der in den Kinos läuft:

Sonntag, 21. Juli 2013

Paulette und die Freuden der Altersarmut

Paulette (Bernadette LaFont) ist ein vorbildliches Mitglied unserer Leistungsgesellschaft. Statt sich mit 90 Jahren faul vom Staat durchfüttern zu lassen, besinnt sie sich auf ihre einzigartigen Fähigkeiten, adaptiert sie an ein geändertes Marktumfeld und erschließt so ein neues Segment mit einem zahlungskräftigen Klientel und kann dies sogar kurzfristig monopolisieren. Naja gut: Sie verkauft Drogen in diesem witzigen und gut gebauten Film, der einen ernsten Hintergrund hat. Voilà Paulette:

Dienstag, 16. Juli 2013

Spike Lees "Oldboy" - Remakes sind kein Sakrileg,

Sakrileg, ein Remake! Von Park Chan-Wooks „Oldboy“! Wer wagt es? Spike Lee zusammen mit Josh Brolin. Der erste Red-Band-Trailer (also ein Trailer der so böse gewalttätig ist, dass ihn eigentlich niemand sehen darf) ist seit einer knappen Woche draußen und die Reaktionen darauf sind gemischt. Es wäre ja einfach und schön, wenn irgendein Hollywood-Mainstream-Prister (Micheal Bay?) oder -Stümper das Remake gemacht hätte, dann könnte man es jetzt schon mit Inbrunst hassen. So aber sieht es aus, als ob der Film gut werden könnte.

Montag, 8. Juli 2013

Wo sich Tarantino und Disney ähneln

Was für eine Überschrift. Es ist nur eine Frag der Zeit, dass ich von Samuel Motherf***ing Jackson niedergeschossen werde („Say Disney again! I dare you, I double-dare you!“). Nein? Auch keine heimtückisch kichernde Maus in Sicht (die war mir immer suspekt). Nun also denn noch einmal: Disney-Filme und Tarantino-Filme ähneln sich: Sie verwursten bestehende Geschichten zu einem so starken Ergebnis, das das Original in Vergessenheit geraten lässt. Schauen wir uns doch mal das Dschungelbuch an:

Montag, 24. Juni 2013

Gier ist schön - Leonardo DiCaprio in Scorseses "The Wolf of Wall Street"

Die Wirtschatfskrise erfasst auch Hollywood: So opulent waren die Filme selten und selten ging es so oft um Verschwendungssucht. Und manchmal ist sie sogar negativ! Wie in "The Wolf of Wall Street", zu dem letzte Woche ein erster Trailer herausgekommen ist. Martin Scorsese und Leonardo DiCaprio arbeiten zum fünften Mal für einen Film zusaamen, und Scorsese nimmt seit langer Zeit mal wieder eine anamorphe Linse "Goodefellas"-Vibe voraus!

Sonntag, 16. Juni 2013

Superman braucht ein bisschen Camp

Der Stählerne kehrt in die Kinos zurück. Am 20. Juni startet „Man of Steel“. Wer sich dahinter verbirgt? Ein Held, dessen Name sich die Produzenten gar nicht mehr in den Titel zu schreiben durften, klingt er doch gar zu albern: Superman. Ein Mann der einfach super, dem Normalo überlegen ist – so einfach, so pupertär, so bekannt und beliebt. Nur im Kino funktioniert er nicht so richtig. Eigentlich nur in den eineinhalb Superman-Filmen von Richard Donner. Der Reboot sieht in den Trailern recht vielversprechend aus. Wie war das denn mit dem Film, der uns bisher den definitiven Superman geliefert hat? War er wirklich gut?

Sonntag, 9. Juni 2013

Iron Sky - jetzt mit nordkoeranischen Soldatinnen (wenn der Dollar stimmt)

"Iron Sky" war ein Film, in den ich ohne Erwartungen reingegangen und der mich komplett überrumpelt hatte. Nicht nur irre, sondern intelligent irre. Ja, ich rede über einen Film mit Nazis auf dem Mond. Warum die Mondnazis mal etwas frischen Wind ins Kino bringen, dazu gleich. Zunächst die Nachricht, dass Regisseur Timo Vuorensola offenbar in nordkoreanische Gefangenschaft geraten ist. Er lässt sich dennoch nicht davon abbringen, für den nächsten Teil von "Iron Sky" (The Coming Race") Crowdfunding zu betreiben:

Donnerstag, 30. Mai 2013

Es hitchcöckelt bei "Stoker"

Sind's nur die Filmkritiker, bei denen sich eine geschickt in einem Presseheft gepflanzte Idee festgesetzt hat oder steht zur Zeit tatsächlich der Meister des Suspense als Unsichtbarer Dritter zwischen Regisseur und Kameramann? Tatsächlich scheint es mir in einigen Filmen ein wenig zu hitchcöckeln. Nur: Das funktioniert nicht immer so ganz. Schauen wir uns mal Park Chan-Wooks "Stoker" an: .

Mittwoch, 15. Mai 2013

Drei Oscars für Hadfields "Space Oddity"!

In Space, everyone can hear you sing. Am Abend des 13. Mai (MESZ) hatte das Video "Space Oddity" etwa 1,7 Millonen Abrufe. In der Nacht des 14. waren es knappe 7 Millionen und am Vormittag des 15. sind es 9,8 Millionen. Zwar noch weit entfernt 1,6 Milliarden Abrufe des "Gangnam Style", aber immerhin dürfte das Video des scheidenden Kommandanten der Internationalen Raumstation Chris Hadfield mehr Menschen erreichen, als so mancher Streifen auf dem gerade stattfindenen DokFest in München. "Space Oddity" (2013) begeistert normale Menschen für die Wissenschaft. Er verdient drei Oscars.

Dienstag, 7. Mai 2013

Ray Harryhausen, Vater der tanzenden Skelette, ist tot

Habt ihr euch mal an Stop-Motion-Animation rangewagt? Also eine Kamera aufgestellt, ein Objekt davor, ein Foto gemacht, das Objekt ein bisschen bewegt, noch ein Foto gemacht und dann gegen das Objekt gestoßen und alles ruiniert? Ob ja oder nein: Stop-Motion-Animation ist schwer. Einer ihrer Pioniere war Ray Harryhausen. Mit 92 Jahren ist er am 7. Mai gestorben. Hier ist ein Ausschnitt aus einem Film, an dem er gearbeitet hat. Fünfzig Jahre ist der Ausschnitt alt. Anschauen und Kinnlade festhalten.

Dienstag, 30. April 2013

"Four Lions" - die sympathische Version des Boston-Attentats

Am 15. April 2013 explodierten in Boston während des "Patriot Day Marathons" zwei Bomben. Zwei Menschen wurden getötet, an die 260 verletzt, zum Teil verstümmelt. Das ist also jetzt zwei Wochen her und daher hoffe ich, dass es nicht pietätlos wirkt, wenn ich jetzt über einen Film schreibe, der die Geschichte eines (fiktiven) Attentats auf einen Marathonlauf erschreckend komisch bearbeitet. "Four Lions" heißt er, und der trifft bei einem Thema ins Schwarze: Beim Motiv. Warum beschließen ein paar unauffällige Menschen, ihre Mitmenschen zu töten, um einer diffusen Idee zu dienen?

Mittwoch, 17. April 2013

Star Trek vs. Star Trek

Simon Pegg twitterte "Last trailer. If this doesn't convince you, nothing will." Ich bin überzeugt, der neue "Star Trek Into Darkness" wird gute Unterhaltung. Ob er guter Science Fiction wird, davon bin ich noch nicht überzeugt. In einem Monat, am 17. Mai, startet der neue Star-Strek-Film. Vergleichen wir doch mal die beiden ersten "Star Treks": "Star Trek: The Motion Picture" von 1979 und "Star Trek" von 2009. Welcher der erfolgreichere, der unterhaltsamere Film ist, ist klar. Doch welcher ist besserer Science Fiction?

Mittwoch, 10. April 2013

Erster Trailer zu "Elysium" - Matt Damon flieht aus weltweitem "District 9"

Neill Blomkamp ist der südafrikanische Regisseur, der uns 2009 gezeigt hat, dass Science Fiction noch geschichten erzählen kann. "District 9" hieß der Streifen, der weltweit Aufmekrsamkeit erregte, sowohl für die Geschichte als auch für die Bilder: Das kaputte Ufo, das schon so lange über Johannesburg schwebt, dass ihm keiner mehr Beachtung schenkt ist ein ikonischer Moment, der in die Annalen des Science-Fiction-Films eingehen wird. Nun also hat der Junge Geld und Stars wie Matt Damon und Jodie Foster. Hier ein Blick auf seinen neuen Film "Elysium":

Freitag, 5. April 2013

Die Kunst des Verrisses und des Lobens - Warum war Roger Ebert gut?

"So on this day of reflection I say again, thank you for going on this journey with me. I'll see you at the movies." Das ist der letzte Blogeintrag von Roger Ebert. Der Filmkritiker starb am 4. April 2013 im Alter von 70 Jahren. Präsident Obama kommentierte: ""For a generation of Americans -- and especially Chicagoans -- Roger was the movies. (...) The movies won't be the same without Roger." Ja - der Präsident der Vereinigten Staaten gibt ein offizielles Statement zum Tod eines Filmkritikers ab! Er war eben ein besonderer Filmkritiker.

Montag, 25. März 2013

Don't take this waltz!

"Take This Waltz" ist ein Film mit einer an und für sich guten Idee: Man nehme all die Zutaten für die üblichen magischen Sommerromanzenfilmchen, wie Hipster-Paare, komische Alkis, stark-sanftmütige-hundewelpenäugige Männer und ein freiheitsliebendes Elfenmädchen und mische sie falsch zusammen. Vielleicht kommt ja eine Satire heraus. Problem: "Take This Waltz" ist öde. Ein endloser, sentimentaler Kommentar darauf, dass Beziehungen so halt nicht funktionieren, wie man das gerne hätte. Alternative Titel: "Das Leben ist kein Ponyhof - der Film" oder "First World Problems 1: Love".

Donnerstag, 14. März 2013

Trailerschau (1): "Kick Ass 2" mit Jim Carrey, Star Trek und After Earth mit Daddy Issues

Trailern soll man nicht trauen, aber sie anzuschauen ist lustig. Was denkt sich das Marketing aus, um uns hungrig zu machen? Größte Überraschung diese Woche: Der Red-Band-Trailer von "Kick-Ass 2", der erste Trailer überhaupt für die Fortsetzung des erfolgreichen Superheldenfilms von 2010. "Red Band" heißt: Was folgt, nämlich dass Jugendliche fluchen, sich schlagen und dass Jim Carrey als Colonel Stars& and Stripes einen Baseballschläger liebevoll küsst, ist nur für Erwachsene.

Dienstag, 12. März 2013

Goodbye Mickey - Disney wendet sich (wieder) von traditioneller Animation ab


Am sechsten März 2013 erklärte Disney-CEO Bob Iger auf der jährlichen Aktionärsversammlung, aktuell arbeite man bei Disney nicht an Projekten mit traditioneller, handgezeichneter, zweidimensionaler Animation, und für die nächste Zukunft liefen auch keine neuen an. Offenbar setzt der frühere Pionier der Animation weiter auf Computer und verfolgt John Lasseters Plädoyer, dass auch die traditionelle Animation ihren Platz hat, aktuell nicht weiter. Das ist schade. Mehr noch: Es ist dumm. Denn nun wird es solche Filme nicht mehr geben:

Montag, 4. März 2013

Das Kino als moralische Anstalt (1): Flight

Für zwei Goldjungen war „Flight“ nominiert. Bester Hauptdarsteller für Denzel Washington und bestes Drehbuch für John Gatis. Die Oscars sind Preise für Filme, die ein möglichst breites Publikum verzaubern können, die darum meist einfach gestrickt sind. Was kein Vorwurf sein soll. Ich schaue mir lieber dreimal „It Happened One Night“ an, als die „Kunst“, die gerne auf Festivals spukt und die uns drei Stunden Linoleumfußboden zeigt. Es ist dennoch erstaunlich, wie einfach gestrickt manche Filme bei der Moral sind:

Donnerstag, 28. Februar 2013

Twilight - Woher der Hass?


Vergessen wir nicht einen der großen Gewinner des letzten Wochenendes! Einen Tag vor den Oscars wurden nämlich die Razzies vergeben, die Preise für die schlechtesten Filme der Welt. Und endlich wurde Kirsten Stewart nicht von Adam Sandler in Drags geschlagen, sondern als schlechteste Schauspielerin geehrt. Endlich bekam ein Twilight-Film die himbeerförmige Statuette, das Ensemble wurde zum fürchterlichsten des Jahres gekürt und auch der Regisseur ward nicht übersehen. Was für ein krönender Abschluss für die fünfteilige Filmreihe. Ach, es ist so schön, Twilight zu hassen! Warum eigentlich?

Montag, 11. Februar 2013

Der Papst im Kino

Non habemus papam - wir haben keinen Papst mehr. Heute, 11. Februar, Rosenmontag, gingen die Meldungen durch die Ticker, dass Benedikt XVI., ehemals Josef Ratzinger am 28. Februar 2013 zurücktreten wolle. Für das Amt habe er nicht mehr genug Kraft. Bei der Gelegenheit fällt mir auf, dass das Kino immer noch etwas scheu zu sein scheint, wenn es um den Papst geht. Hier ist einer meiner Lieblingsfilme zum Thema Glaube, in dem Michel Piccoli einen neu gewählten Papst spielt, der gar nicht Papst sein möchte.


Montag, 4. Februar 2013

"Star Trek - Enterprise Falls to Pieces": Der Superbowl-Trailer

Beim Superbowl wird angeblich das Finale der amerikanischen Football-Profiliga ausgetragen. Da ein Football-Spiel glücklicherweise aus sehr viel Pausen besteht (warum ist europäischer Fußball gleich schon wieder langweilig), können da glücklicherweise ein Menge Showeinlagen, wunderliche Werbespots und ganz besondere Filmtrailer gezeigt werden. Bei den Werbespots hat diesmal VW eine kleine Rassismusdebatte vom Zaun gebrochen (das passiert eben, wenn man verspricht, mit deutscher Ingenieurskunst Freude zu verbreiten). Bei den Filmtrailern gibt es drei, die lange erwartet wurden: "World War Z", "Iron Man 3" und "Star Trek Into Darkness". Hier der Start-Trek-Trailer. Freunde des Schiffs seien gewarnt: Es wird leiden.

Sonntag, 3. Februar 2013

Das Dritte Zeitalter der Filme zum Dritten Reichs - J. Michael Straczynski Regie bei "The Flickering Light"

Der Erfinder der Sci-Fi-Oper "Babylon 5" führt Regie bei seinem ersten Spielfilm. Dreharbeiten zu "The Flickering Light" beginnen im November. Gedreht wird unter anderem in Berlin Babelsberg. Es geht um eine Riefenstahlproduktion, bei der die Regisseurin sich aus dem KZ an die hundert Sinti und Roma als Schauspieler anliefern ließ. Dieser Wahnwitz ist wirklich passiert - und möglicherweise ist es nur mehr möglich, das Dritte Reich in so surreal anmutenden Geschichten darzustellen.

Freitag, 25. Januar 2013

Hannah Arendt

„Lincoln“, „Der Hobbit“, „Django Unchained“ - all diese Filme stehen noch auf meiner Liste, doch in der Eröffnungswoche von „Django“ zwängte ich mich an einem Pfropfen von „Django“-Kinogängern vorbei und schlich durch einen verlassenen Korridore zum Saal, in dem "Hannah Arendt" gegeben wird. Was ich nur jedem empfehlen kann.

Dienstag, 22. Januar 2013

Oshima Nagisa ist tot


Am 15. Januar 2013 ist der japanische Regisseur Oshima Nagisa gestorben. Die Nachricht ging nicht wirklich groß rum (auch mir ist sie ziemlich neu). Dabei war Oshima einer der wichtigsten Regisseure Japans - und zumindest für die 60er auch weltweit. Ein unbeholfener Nachrufversuch.

Dienstag, 15. Januar 2013

Raspberrys, Globes und Oscars

Die Golden Globes geben einen Ausblick, wie die Oscarverleihung aussehen wird. Doch was sagen eigentlich die Goldenen Himbeeren aus? Die schlechtesten Filme sind den besten sehr ähnlich.

Mittwoch, 9. Januar 2013

Beasts ohne Biss

"Magisch", "verzaubernd", "Indie-Meisterwerk", "bester Film des Jahres" - "Beasts of the Southern Wild erfährt eine Menge Liebe von den Kritikern. Metacritic ermittelt einen Wert von fast 90. Und ich sitze im Kino, rutsche unruhige mit dem Hintern auf dem Sitz hin und her und frage mich am Ende, ob sie vielleicht einen anderen Film gesehen haben, als ich. "Beasts of the Southern Wild" ist visuell toll, doch bleibt sein "magischer Realismus" ein leeres Versprechen. Oder bin ich einfach nur ein Nieselpriem, der sich ärgert, wenn ein Film ihm Emotionen abquetscht?